Am Dienstag, dem 29. November 2011 wird um 19 Uhr diese Ausstellung im Landesbibliothekszentrum in Speyer eröffnet. Monika Portenlänger wird in das Werk von Anita Büscher einführen. Die Ausstellung wird bis zum 30. Dezember 2011 zu sehen sein.
Die Kunst von Anita Büscher: Ihre Welt ist die Welt der Bilder, der Phantasie, der Träume und Sehnsüchte, des Geheimnisvollen, der leisen Töne, der feinen Pinselstriche. Dem entsprechen ihre Motive: Pflanzen, Bäume, Tiere, Sonne, Mond, Sterne – und immer wieder ihre Heimat, die Pfalz, die ihr Empfinden stark geprägt hat.
Ein schönes Gedicht, ein wunderbares Buch, sei es von Rilke, Hesse, Kaschnitz, Eichendorff oder Mascha Kaléko, wecken in ihr das starke Verlangen, das Gelesene und Empfundene in ein Bild umzusetzen.
Ihre Illustrationen zieren neben Büchern auch die Cover von Schallplatten und CDs, Kunstdrucke, Geschirr, Geschenkpapier, Künstlerpuppen, Schmuck, kleine Objekte sowie Jahrbücher und Kalender.
Seit 1974 sind ihre Werke in fast 80 Einzelausstellungen in Deutschland, Österreich, Holland, Frankreich und der Schweiz zu sehen gewesen.
Anita Büscher, geboren 1940 in Ludwigshafen, aufgewachsen in der Westpfalz und Oggersheim. Die Welt der Großeltern hat sie stark geprägt: Naturnähe, künstlerisches Handwerk, Literatur. Von früh auf malt sie, denkt sich Geschichten aus. Das Stipendienangebot für ein Kunststudium der Stadt Ludwigshafen nimmt sie auf Druck der Eltern nicht an. Stattdessen arbeitet sie in der BASF, anschließend in Werbeabteilungen einer Kosmetikfirma sowie bei Grünzweig und Hartmann. Sie malt aber immer weiter, verschenkt die Bilder im Freundeskreis. 1974 erregt eines ihrer Bilder das Interesse der Galerie Marcushof im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen; ein Freund hatte das ihm geschenkte Bild dorthin mitgenommen. Anita Büscher kann dort ihre erste Ausstellung zeigen. Der Durchbruch erfolgt 1976, als sie bei der Ausstellung „Mannheim von Künstlern gesehen“ zehn ihrer Bilder zeigen darf - insgesamt sind 83 Bilder von 33 Künstlern zu sehen. Bei dieser Ausstellung lernt sie auch ihren Mann, Klaus Büscher, kennen, der ihre künstlerische Arbeit unterstützt und fördert. In der Folgezeit hat Anita Büscher viel Erfolg mit Plakaten (z.B. für die Weihnachtsmärkte in Mannheim, Heidelberg, Heilbronn) und sammelt erste Auszeichnungen für ihre Plakatserien; u.a. „100 Jahre Automobil“ für Daimler-Benz 1986. Ihre Werke werden auch verlegt.
1987 schreibt Anita Büscher ihr erstes Kinderbuch: „Die süßen Geschichten“. Aufgrund der vielen Änderungswünsche des Verlags gründen Anita und Klaus Büscher ihren eigenen Verlag „B&B“. Das Kinderbuch wird mit 40.000 verkauften Exemplaren ein Erfolg. Weitere Eigenproduktionen folgen, seit 2004 auch die „Phantastischen Jahrbücher“ und „Phantastischen Kalender“. 2010 erscheint ihr erster Roman „Die Blausilberkugel“.
Für andere Verlage illustriert bzw. schreibt und illustriert Anita Büscher ebenfalls Kinderbücher.
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