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25.01.2010 | Bibliotheca Bipontina, Landesbibliothekszentrum, Vortrag

Das Leben von Philipp Casimir Heintz (1771 – 1835)

Philipp Casimir Heintz
Philipp Casimir Heintz

Am Donnerstag, dem 28. Januar 2010 um 19.30 Uhr eröffnet Pfarrer Dr. Bernhard H. Bonkhoff die diesjährige Vortragsreihe im Landesbibliothekszentrum / Bibliotheca Bipontina mit einem Beitrag über „Das Leben von Philipp Casimir Heintz (1771-1835)“.

Heintz war Schüler und später auch Professor des alten Zweibrücker humanistischen Gymnasiums und gehörte zur historischen Führungsschicht des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken. Der Vortrag, der vor allem wichtige Erkenntnisse aus einem neu entdeckten Familienbuch über Ph. C. Heintz darstellen wird, ist sowohl ein Beitrag zur 450jährigen Schul- und Bibliotheksgeschichte Zweibrückens als auch zum 650. Jubiläum des Herzogtums.

Ohne das Wirken von Ph.C. Heintz wäre Zweibrücken um vieles ärmer: Der Pfarrer und Lehrer, dessen Vorfahren wir gleichfalls als reformierte Pfarrer des Landes begegnen, hat die ehemalige Fürstenschule erhalten, rettete der Kirchenschaffnei ihren Landbesitz und ihr Archiv. Heintz war maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung der Kirchenunion beteiligt. Die pfälzische Kirche vertrat er von 1819 bis 1835 im Oberkonsistorium in München, wo er auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften war. Aus den Schriften dieses wohl größten Geschichtsforschers seiner Zeit, der auch die Geschichte der Bibliotheca Bipontina schrieb, ist aber auch stets herauszulesen, wie vehement sich der begeisterte Patriot gegen die französische Überfremdung der Pfalz einsetzte.

Der Vortrag in der Bibliotheca Bipontina, Bleicherstr. 3 verspricht interessante Erkenntnisse über die Umbruchsphase des endenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert.

Der Eintritt ist kostenlos.

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