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27.10.2009 | Internet, Landesbibliothekszentrum, Rheinische Landesbibliothek

Koblenzer Adressbücher im Internet frei zugänglich

Einzigartige Quellen für die personen- und stadtgeschichtliche Forschung jetzt orts- und zeitunabhängig einsehbar: Koblenzer Adressbücher im Internet frei zugänglich. Ein Digitalisierungsprojekt des Landesbibliothekszentrums in Kooperation mit dem Koblenzer Stadtarchiv.

Am 27. Oktober 2009 stellt das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) ein Digitalisierungsprojekt "Koblenzer Adressbücher" vor, welches in Kooperation mit dem Stadtarchiv realisiert wurde. Die Bedeutung der Koblenzer Adressbücher für die regionalgeschichtliche Forschung wird erläutert und das rheinland-pfälzische Digitalisierungsportal "dilibri" wird präsentiert. Dort sind die Adressbücher jetzt einsehbar.

In diesem gemeinsamen Projekt wurden insgesamt 44 Bände mit ca. 18.000 Seiten der Koblenzer Adressbücher digitalisiert und in "dilibri" bereitgestellt. Die Koblenzer Adressbücher erschienen von 1794 bis 1979 unter wechselndem Titel. Im Stadtarchiv Koblenz sind alle Jahrgänge komplett vorhanden; der Bestand im Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek ist lückenhaft.
Die in beiden Institutionen aufbewahrten Originalbände sind durch rege Benutzung und den fortschreitenden Papierzerfall teilweise stark gefährdet und stehen daher der Nutzung nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung.
Ziel des Projektes war es zum einen, die Originale vor weiterer Beanspruchung und Zerfall zu schützen, zum anderen die Adressbücher als Quellenwerke Forschern und Interessierten über das Portal "dilibri" mit komfortablen Suchmöglichkeiten frei zugänglich zu machen. Das Stadtarchiv Koblenz hat hierzu seine Originale zur Verfügung gestellt. Diese wurden vom Landesbibliothekszentrum digitalisiert und für die Präsentation im Netz aufbereitet. Die Koblenzer Adressbücher sind auf der Homepage des Stadtarchivs und im Katalog des Landesbibliothekszentrums nachgewiesen.
In "dilibri" (http://www.dilibri.de/) können die Adressbücher nun kostenfrei gelesen werden. In den Werken ist eine Recherche beispielsweise nach Namen oder Berufen möglich und sie können als elektronische Dateien heruntergeladen werden. 

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