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Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz
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Home > Pfälzische Landesbibliothek > Veranstaltungen

Veranstaltungstermine

Veranstaltungen

Termin:

Veranstaltung:

Dienstag, 14. September 2010

Ausstellungseröffnung und Bibliothekskonzert:" zu Ehren von Erika Köth und Fritz Wunderlich "Stimmen von Welt - daheim in der Pfalz

Freitag, 1. Oktober 2010

Lesung mit Michael Jürgs "Wie geht's Deutschland?" - in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Politische Bildung zu 20 Jahre Deutsche Einheit

Montag, 25. Oktober 2010

Im Rahmen von "Treffpunkt Bibliothek" und der Bibliothekstage Rheinland-Pfalz:
Kulinaristik: Ausstellungseröffnung, Buchvorstellung und Weinprobe

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Ausstellungseröffnung "Günter Zeuner: Augenblicke des Glücks. Gemälde und Aquarelle"

Dienstag, 2. November 2010

Buchvorstellung Peter Klimm "50 französische Erinnerungsorte in der Pfalz"

Ausstellungen

Ausstellungsdauer:

Ausstellungstitel:

15. September - 30. Oktober 2010

"Stimmen von Welt - daheim in der Pfalz" : Ausstellung zur Erinnerung an Erika Köth (1925-1989) und Fritz Wunderlich (1930-1966)

28. Oktober - 30. Dezember 2010

Ausstellung "Georg Günther Zeuner: Augenblicke des Glücks. Gemälde und Aquarelle"

Schulungen

Termin:

Titel der Schulung:

Mittwoch, 15. September 2010

Ich such' ein Buch - Einführung in den LBZ-Online-Katalog für (PC-)Anfänger

Montag, 27. September 2010

Mit dem LBZ fit für's Abi

Dienstag, 28. September 2010

Einführung in die Recherche im Online-Katalog des LBZ für Fortgeschrittene

Montag, 04. Oktober 2010

Mit dem LBZ fit für Referate und Facharbeiten

Dienstag, 02. November 2010

Handschriften, Autographen und Alte Drucke im LBZ / Pfälzische Landesbibliothek

Montag, 08. November 2010

"Den Vorfahren auf der Spur"

Mittwoch, 10. November 2010

Google-Suche - Tipps und Tricks

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Rückblick auf die Veranstaltungen der Jahre:

2010

2009

2008

2007

2006

Ausführliche Informationen über aktuelle Veranstaltungen

Erika Köth (Foto: Horst Maack)
Erika Köth (Foto: Horst Maack)

15. September - 30. Oktober 2010
Stimmen der Welt - daheim in der Pfalz

Eine Ausstellung zu Ehren von Erika Köth (1925-1989) und Fritz Wunderlich (1930 - 1966). Die Eröffnung findet am Dienstag, dem 14. September 2010, um 19.30 Uhr im Rahmen des diesjährigen Bibliothekskonzerts statt. Zu den Weggefährten, die an die berühmte Koloratursopranistin Erika Köth erinnern werden, gehören Prof. Dr. Bernhard Vogel und Dr. Georg Gölter sowie die Sopranistin Bettina Bentgens-Hardieck, die auch einige Lieblingslieder der Künstlerin vortragen wird. In einer Hommage an Fritz Wunderlich möchten zwei junge Künstler, Sebastian Fuchsberger (Tenor/Posaune) und Roland Vanecek (Klavier/Tuba), an seine Spielfreude und breitgefächerte Musikalität, aber auch Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit anknüpfen.
Der Eintritt ist frei.
Mit freundlicher Unterstützung der Firma SCHULZ SPEYER Bibliothekstechnik AG.

Im 20. Jahrhundert beherbergte die Pfalz zwei der schönsten Stimmen des deutschen Sprachraums: Erika Köth und Fritz Wunderlich. Beide standen mehrfach gemeinsam auf der Bühne, und beide könnten im September 2010 einen ‚runden’ Geburtstag feiern. Das LBZ / Pfälzische Landesbibliothek sammelt Tonträger, Literatur und Dokumente zu beiden Sängern und möchte mit einer Ausstellung an sie erinnern.

Erika Köth wurde am 15.09.1925 in Darmstadt geboren. Ihre Bühnenlaufbahn als Koloratursopran begann am Pfalztheater in Kaiserslautern. Von dort führte eine steile Karriere sie über Karlsruhe nach München, Wien und Berlin sowie – vor allem als umjubelte Mozart-Sängerin – mit Gastspielen in die ganze Welt. Nach ihrem Abschied von der Bühne zog sie von München an der Weinstraße und gab ihre Erfahrungen an den sängerischen Nachwuchs weiter. Als Botschafterin klassischer Musik erreichte sie in verschiedenen Fernsehsendungen ein breites Publikum. Am 20.02.1989 verstarb sie in Speyer. Das LBZ Speyer betreut ihren künstlerischen Nachlass.

Bettina Bentgens-Hardieck war Erika Köths Lieblingsschülerin. In Duisburg geboren studierte die Sopranistin zunächst bei Hertha Töpper an der Musikhochschule München, anschließend privat bei Erika Köth. Nach erster Bühnenerfahrung am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper wurde sie 1985 an das Staatstheater Mainz engagiert, wo sie in Opern von Mozart bis Britten sowie in Operetten- und Musicalpartien brillierte. Seit 1991 ist sie als freischaffende Künstlerin und Lehrerin erfolgreich.

Fritz Wunderlich (Foto Siegfried Lauterwasser)
Fritz Wunderlich (Foto Siegfried Lauterwasser)

Fritz Wunderlich wurde am 26.09.1930 in Kusel geboren. Nach Studienjahren in Freiburg und einem ersten Engagement in Stuttgart wurde auch er an die Münchner Oper verpflichtet, wo er in zahlreichen Rollen glänzende Erfolge erzielte. Seine lyrische, gleichzeitig mit großer Strahlkraft ausgestattete Stimme prädestinierte ihn zum idealen Mozart-Tenor seiner Zeit. Die Bühnen der Welt standen ihm offen, als ein tragischer Unfall seinen kometenhaften Aufstieg jäh beendete. Am 17.09.1966 verstarb Fritz Wunderlich in Heidelberg.

In einer „Hommage“ an Fritz Wunderlich möchten zwei junge Künstler an seine Spielfreude und breitgefächerte Musikalität, aber auch Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit anknüpfen. Nicht zuletzt werden sie Liedkompositionen des jungen Fritz Wunderlich erstmals öffentlich zum Erklingen bringen.

Sebastian Fuchsberger, 1971 in Salzburg geboren und musikalisch in Wien verortet, beherrscht neben dem Gesang auch die Posaune. Zu seiner stilistischen Bandbreite gehört neben dem klassischen Repertoire auch der Einsatz in Ensembles der Neuen Volksmusik.

Roland Vanecek, Jahrgang 1975, ist in der Westpfalz aufgewachsen und Träger des Musikantenland-Preises. Als Tubist ist er am Staatstheater Wiesbaden angestellt und unterrichtet am Konservatorium in Mainz. Zusammen mit Zwillingsbruder Bernhard pflegt er auch sein unterhaltsames Talent, sei es im Duo „Twintett“ oder in diversen Brassbands.

Michael Jürgs (Copyright: Bertelsmann Verlag)
Michael Jürgs (Copyright: Bertelsmann Verlag)

1. Oktober 2010, 19 Uhr
"Wie geht's, Deutschland?"
20 Jahre nach dem Mauerfall: Populisten, Profiteure, Patrioten - Eine Bilanz der Einheit

Eine Lesung mit dem Autor Michael Jürgs im Rahmen der vierteiligen Veranstaltungsreihe "20 Jahre Deutsche Einheit" der Landeszentrale für politische Bildung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck.

Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer lotet der renommierte Journalist und Bestsellerautor Michael Jürgs die (Schief-) Lage der Nation aus. Wie ist es um die innere Einheit Deutschlands bestellt? Gibt es die vielzitierte Mauer in den Köpfen noch? Ist sie womöglich unüberwindbarer denn je? Die befragten Zeitzeugen antworten vielstimmig, darunter bekannte wie Angela Merkel, Matthias Platzeck, Egon Bahr, Joachim Gauck, Gregor Gysi, Erich Loest, Günther Jauch und Lothar de Maizière. Kein Geschichtsbuch, sondern ein Buch mit vielen Geschichten, die eine authentische Sicht auf ein Land erlauben, das noch immer nach seiner Einheit sucht.

Michael Jürgs, 1945 in Ellwangen geboren, Journalist und ehemaliger Chefredakteur von "Stern" und "Tempo". Er hat sich mit großen Biographien (z.B. über Romy Schneider, Axel Springer und Günter Grass) und engagierten Sachbüchern (u.a. "Der kleine Frieden im großen Krieg", "Die Treuhänder", "Typisch Ossi - typisch Wessi" oder zuletzt mit seinem aktuellen Debattenbuch "Wie geht's, Deutschland?") einen Namen gemacht. Viele seiner Bücher wurden verfilmt. Seit 2008 hat der investigative Autor eine regelmässige Kolumne zum Thema "Deutsche Einheit" im Tagesspiegel. "Der hierzulande vielleicht vielseitigste und beste Sachbuchautor", so die Süddeutsche Zeitung.

Zum Programm:

Begrüßung:
Dr. Dieter Schiffmann (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung RLP)

Grusswort:
Werner Schineller (Oberbürgermeister der Stadt Speyer)

Lesung aus "Wie geht's, Deutschland?" mit anschließender Diskussion

Moderation:
Ute Bahrs (Standortleiterin des LBZ Speyer)

Georg Günther Zeuner: Selbstportrait (Kohlezeichnung)
Georg Günther Zeuner: Selbstportrait (Kohlezeichnung)

28. Oktober - 30. Dezember 2010
Georg Günther Zeuner: Augenblicke des Glücks - Gemälde und Aquarelle

Die Ausstellung wird am Mittwoch, dem 27. Oktober 2010 um 19 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Schaffenskraft des Malers Günther Zeuner lässt auch im hohen Alter nicht nach. Augenblicke des Glücks hält er in seinen Gemälden und Aquarellen fest; Augenblicke des Glücks erlebt er bei ihrer Gestaltung. Kurz vor seinem 87. Geburtstag stellt er zum ersten Mal im Landesbibliothekszentrum in Speyer aus. Unverkäufliche Lieblingswerke wie auch Werke der vergangenen Jahre, Abstraktes wie Gegenständliches.
Sein Werk als Bildhauer ist in vielen Fällen frei zugänglich im öffentlichen Raum (s. Übersicht unten). Sein malerisches Werk ist weniger frei zugänglich, auch wenn es z. T. in öffentlichen Gebäuden hängt.

Stationen seines Lebens:

  • 31.10.1923 in Dresden geboren
  • 1939-1942 Kunstgewerbeschule und Akademie für freie und angewandte Kunst in Dresden bei Ernst Richard Dietz und Fritz Otto Sauerstein
  • 1945-1948 freischaffender Künstler in  Geinsheim/Pfalz
  • Seit 1949 Atelier und Wohnsitz in Speyer


Auszeichnungen:

  • 1968 Medaglia e Diploma d’Onore Ancona
  • 1969 Medaglia e Diplomadella Reviste Internationazionale degli Artisti Ancona


Kunst im öffentlichen Raum in Speyer (Auszug):

  • 1953 St. Bernhard: Kreuzweg, Pax-Christi-Kapelle
  • 1956 Priesterseminar: Mosaik über der Eingangshalle „Berufung der Jünger“
  • 1969 Kapelle in der Engelsgasse
  • 1972 Institut St. Dominikus, Kreuzweg, Fenster und Tabernakel in der Kapelle
  • 1980 „Die Wooge“ Freiplastik am Rhein
  • 1982 Domnapf Einfassung des Brunnenrandes und Schrifttafel
  • 1984 Altarraum in der Johanneskirche
  • 1987 Skulpturengruppe „Hol über“ im Domgarten
  • 1996 Grabmal St. Bernhard
  • und weitere Gestaltungen in Schulen, Industriegebäuden und Privathäusern


Weitere Kunst im öffentlichen Raum (Auszug):

  • Landau: Stadtpfarrkirche St. Maria: Altar, Chorfenster mit Szenen aus dem Marienleben, Ambo, Kreuz, Tabernakel, Türgriffe an den Portalen des Westwerks
  • 1972 Mainzer Dom: Bronzeleuchter in der Gotthardkapelle,
  • 1975 Mainzer Dom: Kruzifix über dem Hauptaltar anlässlich der 1000-Jahr-Feier des Doms
  • 1985 Otterstadt: Zelebrationsaltar der Maria-Himmelfahrt-Kirche
  • 1986 Otterstadt: Stickelspitzerbrunnen
  • 1991 Dannstadt: Michaelsbrunnen
Peter Klimm: 50 Französische Erinnerungsorte (Buchcover)
Peter Klimm: 50 Französische Erinnerungsorte (Buchcover)

Dienstag, 2. November 2010, 19 Uhr
Buchvorstellung Peter Klimm: „50 Französische Erinnerungsorte“


1000 Jahre haben Pfälzer und Franzosen gemeinsame Geschichte gelebt. Die Spuren dieser Geschichte haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zunehmend verwischt. Ein zusammenwachsendes Europa braucht auch und gerade in einem seiner Kerngebiete Erinnerungsorte als Kristallisationskerne gegen das Vergessen.

„Da war doch mal was?“ mag sich manch einer angesichts so unterschiedlicher Orte wie Schlösser, Walmdachhäuser, Burgruinen oder Weinbergen in der Pfalz fragen. Dieses Buch liefert Antworten durch all die Geschichten, welche die Erinnerungsorte erzählen, die hier dargestellt und erläutert werden.

Vorangestellt ist eine dem Fortgang der historischen Ereignisse folgende und der neueren Forschung verpflichtete zusammenhängende Darstellung der oft spannungsreichen Beziehungen zwischen Franzosen und Deutschen in der Pfalz.

Über den Autor:
Peter Klimm, geboren 1939 in München, wuchs in Speyer auf. Der promovierte Germanist, Autor und Journalist ist mit einer Französin verheiratet, beschreibt sich selbst als Grenzgänger zwischen den Kulturen und hat die gegenseitigen Einflüsse stets als Bereicherung empfunden. Die Festigung der pfälzisch-französischen Beziehungen und ein bewusster Austausch liegen ihm besonders am Herzen.