Termin: | Veranstaltung: |
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Mittwoch, 8. Mai 2013 | |
Mittwoch, 5. Juni 2013 | Verwandlungen IV - Eröffnung der Ausstellung mit Papierkunst von Uta Dorra und Pavel Carlsbader |
Ausstellungsdauer: | Ausstellungstitel: |
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8. Mai - 22. Juni 2013 | Aus Speyerer Bücherschränken: Kostbarkeiten aus bibliophilen Sammlungen |
6. Juni - 31. August 2013 | Verwandlungen IV - Papierkunst von Uta Dorra und Pavel Carlsbader |
Termin: | Titel der Schulung: |
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Dienstag, 11.Juni 2013 | |
Donnerstag, 13. Juni 2013 |
Ausführliche Informationen über aktuelle Veranstaltungen

8. Mai - 22. Juni 2013
Aus Speyerer Bücherschränken - Kostbarkeiten aus bibliophilen Sammlungen
Die Ausstellung wird am Mittwoch, dem 8. Mai 2013 um 19 Uhr im Foyer des Landesbibliothekszentrums Speyer eröffnet. Der Kurator Dr. Armin Schlechter führt in die Ausstellung ein.
Wertvolle Altbestände werden nicht nur in Bibliotheken aufbewahrt, sondern finden sich auch im Privatbesitz von bibliophilen Sammlern, die ganz unterschiedliche Sammelziele verfolgen können. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt aus Speyerer Privatsammlungen, die in erster Linie um die Pfalz und ihre Geschichte kreisen, aber auch Zimelien aus ganz anderen Segmenten enthalten.
Die ältesten Schätze reichen in Form von Handschriftenfragmenten noch bis in die Karolingerzeit zurück. Es schließen sich Inkunabeln an, bis zum Jahr 1500 hergestellte Drucke mit beweglichen Lettern; darunter finden sich auch von der Speyerer Druckerdynastie Peter Drach produzierte Inkunabeln. Drucke des 16. und 17. Jahrhunderts sind oft vor dem Hintergrund der Reformation und den in diesem Zusammenhang erwachsenen Glaubensstreitigkeiten zu sehen. Aus dem 18. bis 19. Jahrhundert werden einige Publikationen pfälzischer Autoren gezeigt. Neben neueren gedruckten Büchern, teils mit handschriftlichen Widmungen, stehen Briefautographen vom 16. bis 20. Jahrhundert, aber auch graphische Blätter pfälzischer Künstler.

6. Juni - 31. August 2013
Verwandlungen IV - Papierkunst von Uta Dorra und Pavel Carlsbader
Die Ausstellung wird am Mittwoch, dem 5. Juni 2013 um 19 Uhr im Foyer eröffnet. Monika Portenlänger führt in die Arbeit der beiden Künstler ein.
Uta Dorra und Pavel Carlsbader, in Mannheim arbeitende Papierkünstler, zeigen einen Ausschnitt ihrer Arbeiten im Landesbibliothekszentrum Speyer. Der Titel ihrer Ausstellung „Verwandlungen“ ist programmatisch. An dem von ihnen gewählten Werkstoff Papier entzündet sich ihre Bildsprache, das Material unterliegt ihrem bildnerischen Prozess und verwandelt sich in Bilder und dreidimensionale Objekte. Raumbezogene Arbeiten greifen in den Ausstellungsraum ein und beziehen ihn in den Prozess des Verwandelns ein, so eröffnen sich neue Aspekte des bespielten Raumes. Die Arbeiten beider Künstler waren auf vielen Ausstellungen u.a. in Darmstadt, Koblenz, Mannheim, Heidelberg, Basel, Prag, Leipzig und München zu sehen.
Uta Dorra, geboren in Ladenburg, absolvierte zunächst die Ausbildung zur Theaterbildhauerin, um im Anschluss daran von 1972-78 an der Akademie der Bildenden Künste, München zu studieren. Schon früh war die Auseinandersetzung mit dem Material Papier ihr Thema. So hat sie, über die Jahre hin, aus selbst gewählter Beschränkung auf einen einzigen Werkstoff ein fast opulent zu nennendes Werk von erstaunlicher Vielseitigkeit erschaffen. Was immer aus Papier machbar ist hat Uta Dorra erprobt. Aus reduzierten Anfängen, die von spröder Sensibilität geleitet waren, hat sich ihr Werk in unterschiedliche Richtungen ausgedehnt. Bilder von kultivierter Farbigkeit, feiner Transparenz und sattem Farbklang stehen neben archaisch wirkenden Plastiken und großen begehbaren Farbtunnels.
Pavel Carlsbader, geboren in Karlovy Vary in Böhmen, durchlief eine Ausbildung zum Keramik-Designer und begründete darin seine künstlerische Laufbahn. Er thematisiert mit einer ebenso spröden wie facettenreichen Intensität die Konsumwelt. Pavel Carlsbader verweist dabei auf Stereotypen und Reproduzierbarkeit des Massenartikels; darüber hinaus verweist er über formale in der Serialität potenzierte Aspekte hinaus auf weitere Anliegen. Er definiert seine Werke als Spuren mit denen der Mensch seine Umwelt überzieht. Dieser Gedanke ist politisch und sozialkritisch und wählt sich das ihm gemäße Material. Dazu gehören Industriepapiere, hauptsächlich Plakate und Weggeworfenes, wie Pappe, Toilettendeckel, Dosen und vieles mehr.


