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Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz
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27. Oktober - 29. Dezember 2007

Artur Schütt
Artur Schütt

Artur Schütt: Kleine Werkschau 1971 - 2007

Artur Schütt, der ehemalige Leiter des Gymnasiums am Kaiserdom, feierte in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Anlass für das LBZ, als Sammlerin seiner Werke, dem Poeten und Pädagogen, Büchernarr und Bibliophilen, Herausgeber, Setzer und Drucker eine Ausstellung zu widmen. Das Verbinden von Wort und Bild findet sich sehr früh in den Veröffentlichungen der Texte von Artur Schütt.

Pädagogische Texte, Kurzprosa und Poesie prägen das Werk des Autoren Artur Schütt. Seit den 1990er Jahren hat es ihn verstärkt zur Druckmaschine hingezogen. Die Werkschau konzentriert sich auf die Visualisierung seiner eigenen Gedichte, zeigt jedoch auch die grafische Umsetzung der Werke anderer Autoren durch Artur und Jule Schütt in den Editionen "engel der poesie" und "edition bergelmühle". Am 23.10.2004 erhielt Artur Schütt den Pfalzpreis für Literatur für sein Lebenswerk: Poesie prägt sein Leben - ob als Schulmeister, Literaturvermittler, Dichter oder Drucker. Die Ausstellung will einen Eindruck davon vermitteln.

Die Eröffnung findet anlässlich des Porträtkonzerts von Barbara Heller am Freitag, den 26. Oktober 2007 um 20 Uhr statt. Die Vertonung des Schütt'schen Gedichtzyklus "Nun sind die Kraniche längst im Süden" wird dort zum ersten Mal in Speyer erklingen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag - Freitag 8 - 18 Uhr, Samstag 9 - 12 Uhr

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Mittwoch, 5. Dezember 2007, 18 Uhr

Einführung in die Elektronische Zeitschriftenbibliothek und Abendführung

Am Dienstag, den 13. Februar bieten wir um 18 Uhr eine Einführung in die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) an. Die EZB ist ein kooperativer Service von 386 Bibliotheken mit dem Ziel, ihren Nutzern einen einfachen und komfortablen Zugang zu elektronisch erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschriften aus allen Bereichen zu bieten. Der kostenlose Kurs dauert 60 Minuten. Eine Anmeldung ist notwendig: telefonisch unter 06232 9006 - 224 oder per E-Mail an info.plb@lbz-rlp.de.
Um 19 Uhr findet anschließend eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Mittwoch, 21. November 2007, 18.30 Uhr

Gymnasium am Kaiserdom in Speyer um 1903
Gymnasium am Kaiserdom in Speyer um 1903

Litteratura gymnasii

Ein Vortrag über Schulprogramme deutscher höherer Lehranstalten im 19. Jahrhundert

Heute hat der Internetauftritt auch im Schulbereich die Aufgabe der Außendarstellung übernommen. Im 19. und 20. Jahrhundert ergab sich noch ein anderes Bild. In den damaligen humanistischen Gymnasien erschienen jährlich sogenannte "Schulschriften" in Form von Jahresberichten, in welchen über den Schulalltag und die Schulorganisation berichtet wurde. Im Mittelpunkt stand meist eine wissenschaftliche Abhandlung eines Lehrers, deren inhaltliche Qualität durchaus universitären Anforderungen entsprach.

Markus Kirschbaum hat anhand eines Sonderbestandes des LBZ ein Bild dieser fast vergessenen Quellengattung gezeichnet, ein differenziertes Bild der Höheren Lehranstalten, ihrer Struktur und Funktion sowie ihres Personals, Schülern wie Lehrern. Lehrer wurden Mitglieder der Akademie der Wissenschaften, Schüler entwickelten sich durch die humanistische Bildung zu herausragenden Forschern.

Seine Ergebnisse hat Markus Kirschbaum unter dem Titel "Litteratura Gymnasii" in Band 2der "Schriftenreihe des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz"vorgestellt.

Der Eintritt ist frei.

Die Volltexte einiger in diesem Werk bearbeiteten Schulprogramme finden Sie hier.

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Dienstag, 13. November 2007, 17.30 Uhr

Einführung in die Datenbank der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie (RPB)

Die RPB erfasst seit 1991 Bücher und Aufsätze, die einen Bezug zu Rheinland-Pfalz insgesamt oder zu einzelnen Regionen oder Orten haben. In der Einführung wird der Schwerpunkt auf die Literaturermittlung mit Pfalzbezug gelegt. Den Teilnehmer/inne/n soll es möglich sein, selbständig Literatur zu pfälzischen Themen zu ermitteln, die im Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek vorhanden ist sowie den Unterschied zwischen ausleihbarer und nicht-ausleihbarer Literatur zu erkennen. Neben der Datenbank der RPB wird auch der Pfalzkatalog vorgestellt, der von 1921-1997 die Grundlage für die "Pfälzische Bibliographie" sowie die "RPB" war.

Dauer: 90 min

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung notwendig:
Tel.: 06232 9006 - 224 oder E-Mail: info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend findet um 19 Uhr eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Donnerstag, 8. November 2007, 18.30 Uhr

Liselotte von der Pfalz
Liselotte von der Pfalz

Buchvorstellung "Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen"

Eine Veranstaltung der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem LBZ / Pfälzische Landesbibliothek und der Hahnschen Buchhandlung, Hannover. Der Eintritt ist frei.

Die pfälzische Kurfürstentochter Elisabeth Charlotte (1652-1722) - besser bekannt als Liselotte von der Pfalz - wurde durch ihre Heirat mit dem Bruder des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Herzogin von Orléans und eine der ranghöchsten Damen Frankreichs. Auch wenn sie in 50 Jahren am französischen Hof keine politische Rolle spielte, erlangte sie als Briefschreiberin herausragende Bedeutung. Ihre Korrespondenz wird auf insgesamt 40.000 bis 60.000 eigenhändig geschriebenen Briefen geschätzt.

Die Harling-Briefe umspannen 60 Jahre. Das Corpus besteht aus 478 Briefen an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling, geborene von Offeln, und an ihren Gemahl Christian Friedrich von Harling, Geheimrat und Oberstallmeister zu Hannover. Anna Katharina, geb. von Offeln, war während neun Jahren (1654-1663) die Erzieherin der Liselotte von der Pfalz, zuerst in Heidelberg, dann in Hannover und Christian Friedrich von Harling unterrichtete sie u.a. in römischer Geschichte.

Diese Briefe werden in der Handschriftenabteilung der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover aufbewahrt. Bisher wurden nur ausgewählte und gekürzte Harling-Briefe veröffentlicht (54 im Jahr 1791 und 244 im Jahr 1895), die außerdem von den Herausgebern durch editorische Eingriffe teilweise erheblich verändert wurden. Die Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften hat die Edition als Forschungsprojekt zwischen 2000 und 2007 unterstützt. Die mit Regesten, Anmerkungen zum Kontext, Fußnoten und drei Registern (Personen-, Orts- und Stichwortverzeichnis) versehenen Harling-Briefe wurden unter modernen editionsphilologischen Gesichtspunkten von Hannelore Helfer erschlossen und innerhalb der umfangreichen Korrespondenz der Liselotte von der Pfalz positioniert. Ergänzt wird die Edition durch zwei Inventare aller bisher bekannt gewordenen Briefe (chronologisch und nach den Empfängern geordnet) sowie durch Kurzbiographien (Briefschreiberin/Briefempfänger).

Es handelt sich bei der Harling-Korrespondenz um reine Privatbriefe. Das tägliche Leben der Herzogin von Orléans am glanzvollen französischen Hof steht im Mittelpunkt. Ihre Korrespondenz ist eine einzigartige Quelle für Historiker vieler Fachrichtungen, Kultur- und Sozialwissenschaftler, Sprachwissenschaftler, Psychologen und sogar Klimatologen. Einmalig ist auch, dass es die Harling-Briefe erlauben, Elisabeth Charlottes Entwicklungs- und Reifungsprozess von Kindheit bis ins hohe Alter zu verfolgen.

Hannelore Helfer, geb. 1930 in Bad Bergzabern. Studium der Naturwissenschaft und Promotion in Mainz. Zehn Jahre Grundlagenforschung (Universität Mainz), danach angewandte Forschung (Ciba-Geigy, Basel). Nach Beendigung der Berufstätigkeit Zweitstudium (Germanistik, Editionsphilologie, Geschichte) in Basel. Lebt in der Schweiz.

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Freitag, 26. Oktober 2007, 20 Uhr

Barbara Heller (Foto: Ute Boeters)
Barbara Heller (Foto: Ute Boeters)

Porträtkonzert Barbara Heller

Unser Porträtkonzert anläßlich des 70. Geburtstags von Barbara Heller will einen Einblick geben in die Arbeitsweise der Komponistin, die sich von der Natur und von den Menschen und Dingen in ihrer Umgebung inspirieren läßt.

Kommentiert von Barbara Heller werden Klavier- und Kammermusikwerke zu hören sein. Zum ersten Mal wird in Speyer der Liederzyklus "Nun sind die Kraniche längst im Süden" nach Gedichten von Artur Schütt erklingen. Der ebenfalls 70jährige Artur Schütt wird als Ehrengast anwesend sein.

Es spielt das GEDOK-Ensemble Heidelberg:
Elisabeth Seidl, Sopran
Lynn Elms, Flöte
Mahasti Kamdar, Violine
Dorothea von Albrecht, Violoncello
Elina Feiertag (Violoncello)
Manuela Weiss, Klavier

Kommentierend begleitet von: Barbara Heller (Vita)

Der Eintritt ist frei.

Programm

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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Einführung in die Online-Fernleihe

Die Online-Fernleihe bietet die Möglichkeit, Literatur, die nicht im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz vorhanden ist, von jedem Internet-Zugang aus in einer anderen Bibliothek zu bestellen. Anhand einer Mustersammlung zu Standardbestellungen und Spezialfällen erläutert Dipl.-Bibl. Petra Dietz die Routinen und Besonderheiten der Online-Fernleihe:

  • Bestellung von Büchern
  • Bestellung von Aufsätzen
  • Bestellung von mehrbändigen Werken
  • Bestellung von Werken, die nicht in der Datenbank nachgewiesen sind

Dauer: 60 min

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig:
Tel.: 06232  9006 - 224 oder E-Mail: info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend um 19 Uhr findet eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Mittwoch, 17. Oktober 2007, 19.30 Uhr

Wasser, Wasser überall
Wasser, Wasser überall

Wasser, Wasser überall ...

Eine literarische Kreuz- und Querfahrt:
Von plätschernden Brunnen bis ins tiefe Meer, an versunkenen Städten und Wassernixen vorbei - gelesen von Dawn Anne Dister.

So bekannte Autoren wie Tschingis Aitmatow, Werner Bergengruen, John von Düffel, Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Christa Reinig, Rainer Maria Rilke, Ina Seidel, Theodor Storm und viele andere haben sich dem Thema "Wasser" auf unterschiedliche, aber immer fesselnde Weise genähert.

Die von Dawn Anne Dister ausgewählten und vorgetragenen Texte beschwören die dem Wasser innewohnenden Zaubermächte, zeigen die Symbolhaftigkeit des Wassers, beschreiben undurchdringliche Nebel, beklagen den Irrglauben der Menschen, das Wasser beherrschen zu können und viele weitere Facetten des Elements.

Musikalische Umrahmung:
Eva-Maria Rillig (Cello)
Ute Walther (Harfe).

 
Der Eintritt ist frei.

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Mittwoch, den 19. September 2007

Einführung in das Datenbankangebot der "Digitalen Bibliothek"

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über den Angebotsumfang der Digitalen Bibliothek und ihrer Einsatzmöglichkeiten zur Suche von Daten, Fakten und Informationen. Anhand ausgewählter Internetseiten wird Dipl.-Bibl. Petra Dietz einen Einblick in die thematischen Linksammlungen zu

  • Literatur- und Faktendatenbanken,
  • Institutionen,
  • Volltextsammlungen und
  • Internet-Portalen geben.


Dauer: 60 min.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig:
Tel.: 06232 9006 - 224 oder E-Mail: info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend findet um 19 Uhr eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Mittwoch, den 4. Juli 2007, 20 Uhr

Dr. Sabine Appel
Dr. Sabine Appel

Autorenlesung mit Sabine Appel "Madame de Staël. Biographie einer großen Europäerin"

 

Die Germanistin Dr. Sabine Appel aus Ludwigshafen hat schon im Goethe-Jahr 1999 mit großem Zuspruch in Speyer beim Literarischen Verein aus ihrem Buch "Im Feengarten. Goethe und die Frauen" gelesen. Jetzt hat der Verein sie zu einer Lesung aus ihrem neuen Buch über Madame de Staël, eine der interessantesten Frauengestalten des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts, in die Pfälzische Landesbibliothek gebeten.

Anne Louise Germaine de Staël (1766-1817) führte ein ungewöhnlich bewegtes Leben in historisch ereignisreicher Zeit: zwischen Ancien Régime, Revolution und Reaktion. Ihre Lebensgeschichte führt sie mitten in die Turbulenzen jener Zeit, als Gegnerin Napoleons wird sie 1802 aus Paris verbannt. 1803/04 und 1807 bereist sie Deutschland, lernt Schiller und Goethe kennen. Mit ihrem Buch "De l'Allemagne" ("Über Deutschland") begründete sie den Mythos von Deutschland als dem Land der Dichter und Denker. Das deutsche Geistesleben um 1800 erhält aus dem Blickwinkel einer selbstbewussten Pariser Intellektuellen ein unvergleichliches Kolorit, ganz ohne weihevolle Ehrfurcht. Souverän und mit großer Sachkenntnis zeichnet Sabine Appel das faszinierende Lebensbild einer kämpferischen und selbstwussten Frau von europäischem Format.

Eintritt: 5,- Euro

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Dienstag, den 19. Juni 2007

Einführung in die Online-Katalog-Recherche


Lernziel ist der selbständige Umgang mit dem Online-Katalog. Anhand von Beispielrecherchen werden seine Funktionen erläutert. Inhalte:

  • Recherche nach Werken von denen Autor und Titel bekannt sind;
  • Suche nach Zeitschriften und Zeitungen;
  • Recherche nach Werken von und über einen Autor;
  • thematische Recherche;
  • Erläuterung sonstiger Funktionen wie zum Beispiel Online-Magazinbestellung, Vormerkfunktion, Handhabung des Benutzerkontos, Leihfristverlängerung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch notwendig, telefonisch unter 06232 9006 - 224 oder per E-Mail an info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend findet um 19 Uhr eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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19. - 25. Mai 2007

Manu propria
Manu propria

Manu propria - Autographen der Pfälzischen Landesbibliothek


Anläßlich des Tags der offenen Tür wird die Autographen-Ausstellung "Manu propria" für kurze Zeit noch einmal gezeigt. Zu sehen sind Briefe und Handschriften aus den Bereichen Geschichte, Wissenschaft, Literatur, Kunst und Musik. Darunter befinden sich so bedeutende Namen wie Lieselotte von der Pfalz, Goethe oder Mozart.

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Samstag, den 19. Mai 2007

Herzlich Willkommen zum Tag der offenen Tür

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Bibliotheksführung
Bibliotheksführung

Saxophonquartett
Saxophonquartett

Harzer Puppenbühne
Harzer Puppenbühne

Das Land Rheinland-Pfalz feierte in diesem Jahr sein 60jähriges Bestehen mit einem landesweiten Tag der offenen Tür, an dem sich das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Speyer natürlich beteiligte.


Das vielfältige Programm der Pfälzischen Landesbibliothek lockte etwa 400 Gäste an: Führungen durch die Bibliothek und die Musikabteilung sowie in Bereiche, die den Besuchern sonst nicht offen stehen - der berühmte "Blick hinter die Kulissen" war an diesem Tag möglich (z.B. in die Restaurierungswerkstatt, in die weitläufigen Magazine, in die Handschriftenabteilung).


Am frühen Nachmittag erfreute das Saxophonquartett der städtischen Musikschule Speyer die Besucher: Markus Niedobitek, Altsaxophon, Philipp Schied, Altsaxophon, Pia Matthes, Tenorsaxophon und Carina Hauk, Baritonsaxophon boten Klassiker wie u.a. Pink Panther (Henry Mancini), Summertime (George Gershwin) und Take 5 (Paul Desmond) dar.

Als Neuheit präsentierten in diesem Jahr Antiquare im Bibliotheksfoyer ihre Besonderheiten. Diesen "Markt der Antiquare" beschickten die Antiquariate Eschmann (Griesheim), Mühlan (Landau-Wollmesheim) und Schubert (Mannheim).



Die kleinen Besucher fanden eine Malecke vor und konnten am Nachmittag die Aufführung von "Oh, wie schön ist Panama" von der Harzer Puppenbühne genießen: 103 strahlende Augenpaare waren im Lesesaal zu sehen. Die Caféteria war für diese spezielle Gelegenheit wieder ganztägig geöffnet und verwöhnte die Gäste mit heißen und kalten Getränken und Speisen. Einen Überblick über das Programm finden Sie hier.

Natürlich fand auch der ganz normale Benutzungsbetrieb an diesem Samstag statt - von 9 - 17 Uhr! Diese Gelegenheit nutzten zahlreiche bereits angemeldete und 23 neue Benutzer dankbar aus.

 

 

 

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Montag, den 14. Mai 2007, 17.30 Uhr

Einführung in die Datenbank der Rheinland-Pfälzischen Bibliographie (RPB)

Die Rheinland-Pfälzische Bibliographie erfasst seit 1991 Bücher und Aufsätze, die einen Bezug zu Rheinland-Pfalz insgesamt oder zu einzelnen Regionen oder Orten haben. In der Einführung wird der Schwerpunkt auf die Literaturermittlung mit Pfalzbezug gelegt. Den Teilnehmer/inne/n soll es möglich sein, selbständig Literatur zu pfälzischen Themen zu ermitteln, die in der Pfälzischen Landesbibliothek vorhanden ist sowie den Unterschied zwischen ausleihbarer und nicht-ausleihbarer Literatur zu erkennen. Neben der Datenbank der RPB wird auch der Pfalzkatalog vorgestellt, der von 1921-1997 die Grundlage für die "Pfälzische Bibliographie" war.

Dauer: 90 min.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig:
Tel.: 06232 9006 - 224 oder E-Mail: info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend findet um 19 Uhr eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Mittwoch, den 25. April 2007, 19.30 Uhr

Buchvorstellung Der gestohlene Rosenkranz von Monika Beckerle

Monika Beckerle ist seit 1978 als Autorin und Herausgeberin literarisch tätig. Die Förderpreisträgerin für Literatur des Bezirksverbands Pfalz (1983), Fasanerie-Schreiberin in Zweibrücken (1993) und Auslandsstipendiatin des Landes Rheinland-Pfalz für Amsterdam (1992) lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Dudenhofen. Der Schwerpunkt ihres Schaffens liegt bei der Prosa, hier insbesondere bei dem historisch-dokumentarischen Roman. Inhaltlich beschäftigen sich ihre Bücher vor allem mit dem Zeitgeist der fünfziger Jahre (insbesondere in der Pfalz), der Gegensätzlichkeit zwischen Dorf und Stadt, den Spannungen zwischen Gesundheit und Krankheit, der psychischen Entwicklung im Kindes- und Jugendalter, der Verteilung der Geschlechterrollen, der Beziehung zwischen den Generationen und dem Verhältnis von Eros und Tod. Bisher erschienen von ihr fünfzehn Romane und ein Lyrikband Schattenliebe (1985). Sie ist auch als Sachbuchautorin und Herausgeberin hervorgetreten. Der gestohlene Rosenkranz ist ihre erste Veröffentlichung im Marsilius Verlag.

In dem autobiographisch gefärbten Episodenroman geht es um das erinnerte Erleben der Kindheit und Jugend eines Mädchens in der Nachkriegszeit bis in die fünfziger Jahre. Reale Erinnerungen, geknüpft an tatsächliche Orte in der Pfalz, vermischen sich in dem Werk mit subjektiven Vorstellungen und schriftstellerischer Imagination. Der gestohlene Rosenkranz ist ein faktenreiches Zeitdokument und zugleich eine schriftstellerisch gelungene Fiktion von Zeit und Raum.
Die zweiundzwanzig Episoden des Romans sind Schlüssel für ein tieferes Verständnis des Lebens im Nachkriegsdeutschland. Die chronologisch geschilderten Ereignisse stehen exemplarisch für viele junge Menschen dieser Generation und zeigen deren Selbstfindung in Schmerz und Leid, in Erschütterung und Trost.

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Donnerstag, den 19. April 2007, 18 Uhr

Einführung "Digitale Bibliothek, elektronische Ressourcen" und Abendführung

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über den Angebotsumfang der Digitalen Bibliothek und ihrer Einsatzmöglichkeiten zur Suche von Daten, Fakten und Informationen. Anhand ausgewählter Internetseiten wird Dipl.-Bibl. Petra Dietz einen Einblick in die thematischen Linksammlungen zu

  • Literatur- und Faktendatenbanken,
  • Institutionen,
  • Volltextsammlungen und
  • Internet-Portalen geben.


Dauer: 60 min.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig:
Tel.: 06232 9006 - 224 oder E-Mail: info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend findet um 19 Uhr eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Mittwoch, den 28. März 2007, 19.30 Uhr

Harfenkonzert mit Rito Pedersen


Der Harfenist Rito Pedersen aus Paraguay ist als Naturwunder in ganz Südamerika bekannt. 1988 wurde er in Buenos Aires als bester Harfenspieler Südamerikas ausgezeichnet. Seine Klänge verzauberten weltweit das Publikum - in Süd- und Nordamerika, Asien, Afrika und Europa. Am 28. März will Rito Pedersen das Publikum im Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek ab 19.30 Uhr verzaubern.

Rito Pedersen wuchs in einfachen ländlichen Verhältnissen unter zwölf Geschwistern auf . Sein skandinavischer Nachname ist das Erbstück seines aus Dänemark stammenden Großvaters, der in Paraguay eine Indianerin heiratete. Pedersen spielt seit seinem fünften Lebensjahr Harfe. Er hat sich das Spielen selbst beigebracht. Als kleiner Bub schlich er sich heimlich in die ortsansässige Harfenfabrik, um den wunderschönen Instrumenten ihre Klänge zu entlocken. Sein erstes eigenes Instrument bekam Pedersen im Alter von acht Jahren, finanziert von Nachbarn und Freunden der Familie. Er spielt und komponiert bis heute ohne Notenkenntnisse.

Pedersen hat zunächst die südamerikanische Folklore adaptiert, hat weltberühmte überlieferte Lieder wie "El Condor Pasa" oder "Hava Nagila" zu virtuosen Konzert-Fantasien gesteigert. In seinen eigenen Balladen zeichnet er das Leben der Menschen in seiner Heimat, der Fauna und Flora in lyrischen Stimmungen nach.

Im Jahre 2002 wurde der Harfenist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Organisation verlieh Rito Pedersen in Anerkennung der außergewöhnlichen professionellen Qualität seiner Musik auf der Paraguay-Harfe, seinem brillianten künstlerischen Lebensweg und seiner erfolgreichen Verbreitung und Erhaltung der Guarani-Musik in aller Welt ein Ehrendiplom.

Der Eintritt ist frei.

 

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Mittwoch, 14. März 2007

Einführung in die Online-Fernleihe und Abendführung

Die Online-Fernleihe bietet die Möglichkeit, Literatur, die nicht im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz vorhanden ist, von jedem Internet-Zugang aus in einer anderen Bibliothek zu bestellen. Anhand einer Mustersammlung zu Standardbestellungen und Spezialfällen erläutert Dipl.-Bibl. Petra Dietz die Routinen und Besonderheiten der Online-Fernleihe:

  • Bestellung von Büchern
  • Bestellung von Aufsätzen
  • Bestellung von mehrbändigen Werken
  • Bestellung von Werken, die nicht in der Datenbank nachgewiesen sind

Dauer: 60 min

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist notwendig:
Tel.: 06232  9006 - 224 oder E-Mail: info.plb@lbz-rlp.de

Anschließend um 19 Uhr findet eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Dienstag, 13. März 2007, 20 Uhr

Lyriklesung mit Gerd Forster

Gerd Forster, bis 1999 Gymnasiallehrer mit den Fächern Deutsch und Musik und seit vier Jahrzehnten ein fester Faktor nicht nur in der pfälzischen Literatur, hat seinem neuen Gedichtband die Schlussbemerkung angehängt, dass die Publikation seines letzten "schon viele Jahre" zurückliege. Tatsächlich mussten sich Lyrik-Enthusiasten seit den "Wirbel Säulen" (1987) mit verstreut erschienenen Texten des Pfalzpreisträgers in Zeitschriften und Anthologien begnügen oder auf die Prosa ausweichen. Erzählungen, ein Roman, Kriminalgeschichten und ein Israelisches Tagebuch erschienen, während neue Gedichte entstanden und ältere reiften. Nun hat der Autor mit "Fliehende Felder" einen weiteren Band mit Gedichten vorgelegt im sicheren Bewusstsein, dass Lyrik keine Halbwertzeit kennt. Gedichte schreiben, Gedichte lesen - ein auf beiden Seiten gleichermaßen beglückender wie zeitloser Zeitvertreib. Und ein nicht enden wollender, unentrinnbarer Circulus virtuosus, dem Forsters augenzwinkerndes Bekenntnis gilt: "Ich habe mein ganzes Leben Gedichte geschrieben und kann es immer noch nicht lassen." (nach Sabine Göttel in : Chaussée 18. 2006). Gabriele Weingärtner würdigt seine Lyrik mit den Worten: "Auch hier wieder jene stets eingehaltene Distanz, die diesen Poeten so unverwechselbar macht. Dabei vollziehen sich doch lauter Anverwandlungen in diesen Gedichten, Annäherungen von fast mimikryhafter Zartheit an die Unverrückbarkeiten des Lebens: Jugendzeit, Liebe, aber auch an Alter, Krankheit, Tod, widergespiegelt in hochmusikalisch austarierten Versen."

Die Lesung findet in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Verein der Pfalz, Sektion Speyer / Germersheim statt.

Eintritt: 5,- Euro


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Dienstag, 13. Februar 2007

Einführung in die Elektronische Zeitschriftenbibliothek und Abendführung

Am Dienstag, den 13. Februar bieten wir um 18 Uhr eine Einführung in die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) an. Die EZB ist ein kooperativer Service von 386 Bibliotheken mit dem Ziel, ihren Nutzern einen einfachen und komfortablen Zugang zu elektronisch erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschriften aus allen Bereichen zu bieten. Der kostenlose Kurs dauert 60 Minuten. Eine Anmeldung ist notwendig: telefonisch unter 06232 9006 - 224 oder per E-Mail an info.plb@lbz-rlp.de.
Um 19 Uhr findet anschließend eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Montag, 15. Januar 2007

Einführung in die Online-Katalog-Recherche und Abendführung

Am Montag, den 15. Januar bieten wir um 18 Uhr eine Einführung in die Online-Katalog-Recherche an. Der kostenlose Kurs dauert 60 Minuten. Eine Anmeldung ist notwendig: telefonisch unter 06232 9006 - 224 oder per E-Mail an info.plb@lbz-rlp.de.
Um 19 Uhr findet anschließend eine Abendführung durch die Bibliothek statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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21. Dezember 2006 - 13. Januar 2007

Manu propria
Manu propria

Manu propria - Aus der Autographen-Sammlung der Pfälzischen Landesbibliothek

Vernissage am 21. Dezember 2006 um 16 Uhr im Foyer der Landesbibliothek

Unter den Kostbarkeiten der Sammlungen der Pfälzischen Landesbibliothek gehören die Autographen, die eigenhändigen Schriftstücke bedeutender Persönlichkeiten, zu den verborgenen Schätzen. In einer wegen der Empfindlichkeit der Objekte nur kurz bemessenen Ausstellunge zeigt die Bibliothek in einer Kabinettsausstellung Briefe und Handschriften aus den Bereichen Geschichte, Wissenschaft, Literatur, Kunst und Musik, darunter so bedeutenden Namen wie Lieselotte von der Pfalz, Goethe oder Mozart. Der besondere Reiz des Autographs liegt in seiner Authentizität und der Annäherung des Betrachters an die persönliche Aura des Schreibers.

Montag - Freitag

8 - 17 Uhr

Samstag

9 - 12 Uhr

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8. Dezember 2006 - 14. Januar 2007, Di - So 11 - 18 Uhr, Kulturhof Flachsgasse

Schlagercover
Schlagercover

Ausstellung "Kokettes Mädchen - Mondäner Vamp" -
Schlagercover aus den Beständen der Pfälzischen Landesbibliothek.

Vernissage am 8. Dezember, 18 Uhr im Kulturhof Flachsgasse

Begehrt und verführerisch spazieren selbstbewusste Schönheiten durch das Schlagerrepertoire der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Das Bild dieser neuen Frau spiegeln zeitgenössische Notendrucke auf der Titelseite, in Texten und Melodien. Die Pfälzische Landesbibliothek bewahrt eine große Sammlung solcher illustrierter Notendrucke auf, die den Schwerpunkt dieser Ausstellung bilden.

Erstmals wurden diese Illustrationen und die Texte aus volkskundlicher Sicht wissenschaftlich untersucht. Die Ausstellung, für deren Konzept und Gestaltung Monika Portenlänger, Clemens Jöckle (Kulturhof) sowie Dr. Jürgen Vorderstemann und Dr. Elisabeth Diederichs (LBZ/PLB) verantwortlich zeichnen, zeigt ausgewählte Beispiele dieser illustrierten Notenblätter. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem in diesen Bildern und Texten gespiegelten Frauenbild.

Vernissage und Ausstellung finden im Kulturhof Flachsgasse statt.

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