Zum 1. Oktober 2012 können für die Laufbahn des höheren Dienstes an wissenschaftlichen Bibliotheken in Rheinland-Pfalz zwei
Bibliotheksreferendarinnen/Bibliotheksreferendare
eingestellt werden.
Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber mit folgenden Fachrichtungen bzw. Fächerkombinationen:
- Musikwissenschaft und ein weiteres geisteswissenschaftliches Fach, vorzugsweise Theologie oder Religionswissenschaft
(Ausbildungsbibliothek: Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek, Speyer) - Chemie und/oder Pharmazie und/oder Biologie / Life Sciences
(Ausbildungsbibliothek: Universitätsbibliothek Mainz)
Die Bewerberinnen/die Bewerber müssen
- die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllen.
- ein Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule mit einer Hochschulprüfung oder einer ersten Staatsprüfung abgeschlossen haben und promoviert sein. Im Einzelfall kann von dem Erfordernis der Promotion abgesehen werden.
- geistig, charakterlich und körperlich für den Beruf des höheren Bibliotheksdienstes geeignet sein und Aufgeschlossenheit für moderne Arbeitsmethoden mitbringen.
- über soziale Kompetenzen, insbesondere Kommunikations- und Teamfähigkeit, verfügen.
Ziel der Ausbildung ist u.a. die Vermittlung von Führungs- und Leitungskompetenzen im Bereich mittleres Management (z. B. zur späteren Übernahme der Leitung einer Teilbibliothek oder einer Abteilung).
Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre und umfasst einen praktischen Ausbildungsabschnitt an der o.a. Ausbildungsbibliothek und einen theoretischen Abschnitt an der Bayerischen Bibliotheksschule in München.
Bewerbungen können bis spätestens zum 13. April 2012 bei dem
Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz
Geschäftsstelle zur Durchführung der
Landesverordnungen über die Ausbildung und Prüfung
für den bibliothekarischen Dienst in Rheinland-Pfalz
Bahnhofplatz 14
56068 Koblenz
eingereicht werden. Von der Einsendung von Originalunterlagen soll abgesehen werden, da die Bewerbungen nicht zurückgesendet, sondern nach Abschluss des Verfahrens datenschutzgerecht vernichtet werden. Bewerbungsmappen sind entbehrlich. Wird eine Rücksendung gewünscht, ist ein adressierter und frankierter Rückumschlag beizulegen. Bewerbungen per elektronischer Post können im Format pdf unter der Adresse koelges@lbz-rlp.de eingereicht werden.
Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:
- Lebenslauf
- in amtlich beglaubigter Fotokopie
- das Reifezeugnis oder ein anderes Zeugnis über die Berechtigung zum Hochschulstudium
- das Zeugnis über die bestandene Hochschulprüfung oder Staatsprüfung
- gegebenenfalls die Promotionsurkunde
- Zeugnisse über frühere Tätigkeiten und gegebenenfalls ein Verzeichnis über wissenschaftliche Veröffentlichungen
Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte Menschen und gleichgestellte behinderte Menschen im Sinne des § 2 SGB IX werden bei entsprechender Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen Älterer sind erwünscht.
Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst begründet keinen Rechtsanspruch auf eine spätere Verwendung im öffentlichen Dienst. Bewerbungs- und Vorstellungskosten können nicht erstattet werden.
Nähere Auskünfte über Beruf und Ausbildung erteilt die o. g. Geschäftsstelle, Dr. Barbara Koelges, unter Telefon 0261 91500 - 474.



